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Auszug: Kleintransporter, Kugelbalken und Gelenktram
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Von Christoph Schörner, AMS
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Die folgenden
Beispiele sollen belegen, dass auch ein in dieser Art und Weise gebautes Modell
durchaus homogen aussehen kann – vorausgesetzt, man übertreibt die Vielfalt
nicht, hält aber die einmal gewählte Mischung konsequent durch. Nicht zuletzt
kann diese Methode sogar für einen gewissen Überraschungseffekt sorgen.
Vielleicht hat sich ja manch einer unter den Lesern beim ersten Anblick eines
der Bilder schon gedacht: „Was ist denn das für ein schönes System? Das kenne ich
gar nicht!“ Dies wäre dann ganz in meinem Sinn. Kleintransporter Ein
schwarz/silberfarbenes Modell erhält man wie hier durch die Kombination
Stabil/HW (gleicher Lochabstand 12,5 mm); naheliegend wäre natürlich auch
Märklin schwarz mit Meccano vernickelt.
Kugelbalken Hier wurden die
dunkelblauen Märklin/Metallus-Bleche mit verzinktem Meccano-Material
kombiniert. (Dass auch die vier 95er-Zahnräder von Märklin stammen, ist durch
den Teilevorrat bedingt, der dem Erbauer zur Verfügung stand.). Das Modell
wurde durch eine in Ansgar Henzes Buch „Eisenzeit“ veröffentlichte Vorlage von
Hans Faust inspiriert; im Unterschied zu jenem ist bei diesem Modell der Balken
an beiden Auflagepunkten höhenverstellbar, so dass mit zwei Kurbeln hantieren
muss, wer die Glaskugel zwischen die beiden Kreisscheiben bekommen will. Diese
Anordnung erfordert es, dass einer der beiden Auflagepunkte (hier: der linke)
in Längsrichtung des Balkens verschiebbar gelagert sein muss.
Gelenktram In erster Linie
handelt es sich hier um ein Eitech-Modell, welches aber um zwei weitere Systeme
„stilbildend“ ergänzt wurde: Die blauen Platten stammen von Plastikon, der 10-
mm-Version von Scheffler; die schwarzen Teile habe ich einem der zahlreichen
russischen „Konstruktor“-Baukästen entnommen. (Das Tram läuft mit seinen
Stabil-Spurkranzrädern auf einem Spur-0-Gleis.) Das obige Bild soll eine
Besonderheit des Fahrwerks sichtbar machen, welche ich durch Peter Hartmann
kennengelernt habe: Die beiden Drehgestelle sind zwecks Verbesserung der
Kurvenläufigkeit des Fahrzeugs miteinander und mit dem Drehgelenk der beiden
Wagenkasten verbunden. Beide Drehgestelle sind auch jeweils um eine quer zur
Fahrtrichtung liegende Achse drehbar gelagert, um Gleisunebenheiten ausgleichen
zu können. |
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